
Häuser statt Kathedralen: Jesus teilte sein Leben mit anderen Menschen. Er interessierte sich nicht für Vereinigungen und Organisationen, ihm ging es um die Menschen selbst. Und er traf sich mit ihnen in ihren Häusern. Dort unterhielt er sich mit Zöllnern, Juden und Römern. Dort half er Geächteten und Prostituierten, heilte Kranke und weckte Tote auf …
In den Häusern veränderte sich das Leben vieler Menschen grundlegend durch die Kraft Gottes. Auch die Nachfolger von Jesus folgten diesem Beispiel. Ihr Leben konzentrierte sich auf die Häuser. Die ersten christlichen Gemeinden waren also sozusagen "Haus-Gemeinden".
In den Häusern wurden sie mit Gott bekannt gemacht und unterwiesen. Gemeinschaft, Predigten, Gebet, Abendmahl, Zeichen und Wunder, all das fand gerade auch in den Häusern statt.
Über die letzten 1700 Jahre ist das immer mehr verloren gegangen. Kathedralen und Institutionen haben den Fokus auf einen sonntäglichen Gottesdienst im Kirchengebäude gelenkt. Doch Gott nicht.
In den letzten Jahrzehnten haben immer mehr christliche Gemeinden weltweit die kleinen Hausgruppen als Zentrum wiederentdeckt. Hauskreise, Hauszellen oder Ähnliches sind mittlerweile fester Bestandteil vieler Gemeinden geworden.
Aber Gott hat noch mehr. Wie zur Zeit als Jesus und seine Nachfolger lebten, beschränkt sich das Zusammenkommen in den Häusern nicht auf einen „geistlichen“ Teil an einem Abend der Woche. Jesus verfolgte schon vor 2000 Jahren einen ganzheitlichen Ansatz!
Wir sehen deshalb die Häuser bzw. die Gemeinschaft in den Häusern als eine echte Gemeinde im Sinne der Bibel an. Gemeinde ist dort, wo sich das normale Leben abspielt: in den Häusern!
Hier wird gelebt, gemeinsam gegessen, sich ausgetauscht, gefeiert, gebetet, getauft und auch gemeinsam die Bibel studiert. Hauskirchen sind Gruppen in der Größenordnung bis etwa 12 Personen – überschaubar und flexibel, spontan und strategisch - und lebensverändernd.

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